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Ist es möglich mehr Informationen über die
Zusammensetzung der Membran, die in der Wasserfiltration eingesetzt wird,
zu erhalten?
Leider können wir die Membrankomposition unseres konventionellen
AquaScreen® Systems nicht angeben, da sie ein
Produkt-Geheimnis darstellt. Beim AquaScreen® Fast
Extract handelt es sich um eine handelsübliche Polysulfon-Membran
mit einer Porengröße von 0.45 µm (ø 50 und ø
47 mm).
Bleiben
nur vitale Bakterien an der Membran haften und wenn ja, wie
haben Sie das nachgewiesen?
Nein, unsere Membran detektiert nicht nur vitale Bakterien.
Dies ist genau der Vorteil gegenüber der Kultivierungsmethode. Der
wichtigste Punkt ist, dass freie Legionellen DNA, also DNA von lysierten
Legionellen, die Membran einfach passieren. Tote aber intakte Legionellenpartikel
haften dagegen an der Membran und die entsprechende DNA wird später
detektiert. Also, Legionellenpartikel haften an der Membran, freie DNA
wird dagegen nicht von der Membran zurückgehalten.
Ist
es möglich, das Wasser eines Kühlsystems zu testen?
Diese Testung funktioniert nur mit einer entsprechenden Vorfiltration.
Bei der Verwendung von Standard Filterpapier müssen Sie mit einem
Verlust von etwas 10 % der Gesamt-DNA rechnen. Es können bis zu 500
ml filtriert werden, ein Volumen, das ausreichend ist, um eine zuverlässige
Detektion zu gewährleisten.
In Ihrem
Protokoll empfehlen Sie eine Dekontamination der Filtrationseinheit. (Trichter,
Filterhalter, Adapter, etc.)?
Es ist wichtig, Glastrichter und Filterhalter nach einer Behandlung mit
dem Aqua Screen Cleaner sorgfältig mit DNA-freiem Wasser nachzuspülen.
Die Aqua Screen Cleaner-Lösung kann sonst den Filtrationsvorgang
bei der DNA-Elution auf die Extraktionssäule verlangsamen.
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